Überschuss oder Volleinspeisung
Die Einordnung beeinflusst, welche Vergütungssystematik für eine Anlage relevant ist.
Mehr dazu finden →Die Einspeisevergütung ist keine einzelne Dauerzahl. Entscheidend sind Anlagengröße, Einspeiseart, Zeitpunkt und der jeweils gültige Datensatz.
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Bei Photovoltaik, Speichern, Wallboxen oder Wärmepumpen hängen technische, wirtschaftliche und praktische Aspekte eng zusammen. Einzelne Kennzahlen sind deshalb nur dann hilfreich, wenn klar ist, wodurch sie beeinflusst werden und wie sie sich im realen Betrieb auswirken.
Besonders bei Erweiterungen und Kombinationen lohnt sich der Blick auf das Gesamtsystem. Leistung, Verbrauchsprofil, Steuerung und Kompatibilität können eine Entscheidung stärker verändern als eine einzelne Produktangabe.
Die Einordnung beeinflusst, welche Vergütungssystematik für eine Anlage relevant ist.
Mehr dazu finden →Größe und Anlagenkonfiguration gehören zur Einordnung dazu und werden nicht losgelöst vom Rest betrachtet.
Mehr dazu finden →Welcher Vergütungsdatensatz gilt, hängt am zeitlichen Kontext und darf nicht pauschalisiert werden.
Mehr dazu finden →Inbetriebnahme, Anlagengröße und Einspeiseart lassen sich direkt mit dem für den Zeitraum passenden Vergütungssatz zusammenführen.
Zum Vergütungsrechner →Die folgenden Punkte ergänzen die Schnellübersicht um die Zusammenhänge, die bei Planung, Betrieb und Entscheidungen häufig den Unterschied machen.
Bei gestaffelten Vergütungssätzen wird nicht die gesamte Anlagenleistung pauschal mit dem Satz der höchsten Stufe bewertet. Die jeweiligen Leistungsanteile werden den passenden Stufen zugeordnet.
Genau deshalb nutzt der Vergütungsrechner die hinterlegten zeitabhängigen Sätze und berechnet einen gewichteten Wert, statt nur eine einzelne ct/kWh-Zahl anzuzeigen.
Bei Teileinspeisung hat selbst genutzter Solarstrom einen anderen Wert als eingespeister Strom. Deshalb sollte die Entscheidung nicht allein anhand des Vergütungssatzes getroffen werden.
Ein höherer Eigenverbrauch kann wirtschaftlich attraktiv sein, benötigt aber passende Lasten oder Speicherung. Gleichzeitig verursacht jede zusätzliche Komponente Investitionskosten und Verluste.
EEG-Vergütung ist zeitabhängig. Deshalb führt die Engine aktuelle und historische Datensätze mit Gültigkeitsgrenzen. Ein heutiger Satz darf nicht automatisch auf eine ältere Anlage angewendet werden.
Für Sonderfälle und rechtliche Detailfragen bleibt die offizielle Quelle maßgeblich. Der Rechner dient der transparenten Einordnung und nicht als Abrechnungsbescheid.
| bis kW | Teileinspeisung | Volleinspeisung | gültig |
|---|---|---|---|
| 10 | 7,70 ct/kWh | 12,22 ct/kWh | 01.08.2026 – 31.12.2026 |
| 40 | 6,66 ct/kWh | 10,24 ct/kWh | 01.08.2026 – 31.12.2026 |
| 100 | 5,44 ct/kWh | 10,24 ct/kWh | 01.08.2026 – 31.12.2026 |
Quelle: Bundesnetzagentur. Die konkrete Einordnung hängt von Anlagentyp, Leistung, Inbetriebnahme und Einspeiseart ab.
Eigene Anlage berechnen →Relevant sind unter anderem Inbetriebnahmedatum, Anlagenleistung, Anlagenart und die gewählte Einspeiseform. Deshalb gibt es nicht einen einzigen Vergütungssatz, der für jede PV-Anlage gilt.
Bei Teileinspeisung wird ein Teil des Solarstroms selbst genutzt und nur der Überschuss eingespeist. Bei Volleinspeisung wird die Erzeugung weitgehend vollständig ins Netz abgegeben. Dafür gelten unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Für die konkrete Anlage ist der zum relevanten Inbetriebnahmezeitpunkt geltende Satz besonders wichtig. Die allgemeinen Sätze für neu hinzukommende Anlagen können sich später ändern, ohne dass dadurch jede ältere Anlage automatisch neu eingestuft wird.
Selbst verbrauchter Solarstrom ersetzt Strombezug zum Haushaltsstrompreis, während eingespeister Strom vergütet wird. Welche Nutzung wirtschaftlich stärker ist, hängt daher von Strompreis, Vergütung und Verbrauchsprofil ab.
Die Vergütung kann nach Anlagengröße gestaffelt sein. Bei größeren Anlagen werden deshalb nicht zwingend alle Kilowatt gleich behandelt. Für eine korrekte Berechnung müssen die jeweiligen Leistungsbereiche berücksichtigt werden.
Sie kann den wirtschaftlichen Vorteil zusätzlicher Eigenverbrauchssteigerung verringern, weil eingespeister Strom ebenfalls einen Wert hat. Ein Speicher sollte deshalb nicht nur mit vermiedenen Stromkosten, sondern auch mit entgangener Einspeisevergütung gerechnet werden.
Vergütungssätze sind zeitabhängig. Zwei technisch identische Anlagen können deshalb unterschiedliche Sätze erhalten, wenn sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Betrieb gehen.
Mit dem für die Anlage passenden Satz und einer realistischen Einspeisemenge. Zusätzlich sollte bedacht werden, dass der PV-Ertrag über die Jahre leicht sinken kann und der Eigenverbrauch nicht jedes Jahr exakt gleich ist.