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PV-Tipps .de
Rechnerzentrum

Aus Angaben werden Entscheidungen.

Alle Berechnungen folgen festen Formeln und dokumentierten Annahmen. Standortbezogene PV-Erträge kommen auf Benutzeranfrage aus PVGIS.

PV-Hausenergie-Planer

PV, Haushalt, Speicher, Wärmepumpe und E-Auto in einer gemeinsamen Modellierung.

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Energiemanagement-Rechner

PV-Überschuss, flexible Wärmepumpe, E-Auto, Speicher und Tarifzeiten als Steuerungsstrategien vergleichen.

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PV-Ertragsrechner

Jahres- und Monatsertrag standortbezogen mit PVGIS berechnen.

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Speicherrechner

Kapazitätskorridor, Eigenverbrauch und Autarkie als nachvollziehbares Modell.

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Wirtschaftlichkeitsrechner

Investition, Finanzierung, Eigenverbrauch, Einspeisung und laufende Kosten über 10, 15, 20 und 25 Jahre vergleichen.

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Einspeisevergütungsrechner

Vergütung passend zu Inbetriebnahme, Anlagenleistung und Einspeiseart mit dem für den Zeitraum geltenden Bundesnetzagentur-Datensatz berechnen.

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Dachflächenrechner

Modulanzahl und installierbare Leistung aus nutzbarer Dachfläche abschätzen.

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Ausrichtungsvergleich

Süd, Ost/West und frei gewählte Dachausrichtungen am gleichen Standort vergleichen.

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Balkonkraftwerk-Rechner

Ertrag, Eigenverbrauch, Einsparung und einfache Amortisation modellieren.

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Wärmepumpe-und-PV-Rechner

Wärmepumpenstrom und saisonalen PV-Anteil grob einordnen.

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Wallbox-und-PV-Rechner

Ladebedarf und möglichen Anteil eigenen Solarstroms modellieren.

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Eigenverbrauchs- und Autarkierechner

Schneller Vergleich von Direktverbrauch, Batteriespeicher, Netzbezug und Einspeisung.

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Anlagen-Erweiterungsrechner

Bestehende und erweiterte PV-Anlage mit identischem Verbrauch vergleichen.

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Vertiefung

Das Thema sinnvoll einordnen.

Die folgenden Punkte ergänzen die Schnellübersicht um die Zusammenhänge, die bei Planung, Betrieb und Entscheidungen häufig den Unterschied machen.

Modelllogik

Ein Rechner ist nur so gut wie seine Eingaben

PV-Rechner liefern keine Zukunftsgarantie. Sie verbinden Eingaben und definierte Annahmen zu einem reproduzierbaren Modell. Besonders wichtig sind deshalb realistische Werte für Verbrauch, Dach, Systemverluste, Strompreis und Nutzungsprofil.

Wo belastbare Standortdaten verfügbar sind, nutzt PV-Tipps PVGIS statt eines pauschalen Deutschlandfaktors. Bei Hausenergie, Speicher und flexiblen Verbrauchern werden Zeitprofile berücksichtigt, weil zwei Haushalte mit gleichem Jahresverbrauch sehr unterschiedliche Ergebnisse haben können.

  • bekannte reale Jahreswerte bevorzugen
  • Annahmen bewusst verändern und Bandbreiten vergleichen
  • Ergebnisse nicht auf einzelne Nachkommastellen überinterpretieren
Vergleich

Szenarien sind hilfreicher als eine einzige Zahl

Bei einer Investitionsentscheidung lohnt es sich, mehrere Varianten mit identischen Grundannahmen zu rechnen. So wird sichtbar, was eine größere PV-Anlage, ein kleinerer Speicher oder mehr Tagesverbrauch tatsächlich verändert.

Besonders bei Wirtschaftlichkeit sollten Strompreissteigerung, Finanzierung und Ersatzinvestitionen nicht als sichere Zukunft angenommen werden. Der Rechner macht diese Annahmen deshalb sichtbar, damit sie bewusst verändert werden können.

  • Basis-, vorsichtiges und optimistisches Szenario rechnen
  • nur eine Eingabe pro Vergleich verändern
  • technische Machbarkeit getrennt vom finanziellen Ergebnis prüfen
Rechnerverbund

Die einzelnen Werkzeuge greifen ineinander

Dachfläche bestimmt eine mögliche PV-Leistung, der Ertragsrechner übersetzt diese in Energie, der Speicherrechner betrachtet die zeitliche Verschiebung und der Wirtschaftlichkeitsrechner bewertet Geldströme. Zusammen ergibt sich ein konsistenterer Plan als aus voneinander unabhängigen Einzelrechnern.

Die Hausenergie- und Energiemanagement-Rechner gehen noch einen Schritt weiter und verbinden Haushalt, Wärmepumpe, Elektroauto und Speicher. So wird sichtbar, welche Verbraucher flexibel sind und wann zusätzlicher Eigenverbrauch realistisch ist.

  • Dachfläche → PV-Leistung → Ertrag als Kette nutzen
  • erst danach Speicher und Wirtschaftlichkeit bewerten
  • bei Wärmepumpe und Auto immer saisonale bzw. zeitliche Last berücksichtigen
FAQ

Häufige Fragen zum Thema.

Warum liefern PV-Rechner oft unterschiedliche Ergebnisse?

Unterschiedliche Annahmen zu Standort, Verlusten, Ausrichtung, Eigenverbrauch, Strompreis oder Systemkosten können das Ergebnis deutlich verändern. Deshalb ist es wichtiger, die Eingaben und Annahmen zu verstehen, als nur eine einzelne Endzahl zu vergleichen.

Wie genau kann ein Ertragsrechner sein?

Ein guter Rechner kann standortbezogene Einstrahlungsdaten und technische Parameter berücksichtigen. Trotzdem bleibt der tatsächliche Jahresertrag wetterabhängig. Einzelne Jahre können daher über oder unter dem modellierten Langzeitwert liegen.

Warum wird bei Speichern lieber ein Korridor als eine exakte Größe angegeben?

Weil Verbrauch und Erzeugung nicht jeden Tag gleich verlaufen. Eine scheinbar perfekte Einzelgröße suggeriert mehr Genauigkeit, als in der Praxis möglich ist. Ein sinnvoller Bereich zeigt besser, wo Kapazität noch genutzt wird und ab wann zusätzliche kWh nur wenig Mehrwert bringen.

Was bedeutet Amortisationszeit bei einer PV-Anlage?

Sie beschreibt vereinfacht, wann die angesammelten wirtschaftlichen Vorteile die Investition ausgleichen. Das Ergebnis hängt stark von Strompreis, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung, laufenden Kosten und möglichen Ersatzinvestitionen ab. Deshalb sollte die Amortisation nie isoliert betrachtet werden.

Warum spielt das Verbrauchsprofil eine Rolle?

Zwei Haushalte mit identischem Jahresverbrauch können sehr unterschiedliche Eigenverbrauchswerte haben. Wer tagsüber viel Strom nutzt, kann PV-Erzeugung direkter verwenden. Wer überwiegend abends verbraucht, profitiert stärker von Lastverschiebung oder Speicher.

Wie sollte ich mit Strompreissteigerungen im Rechner umgehen?

Solche Annahmen sind unsicher und sollten deshalb bewusst gewählt werden. Sinnvoll ist es, mehrere Szenarien zu vergleichen, statt eine langfristige Preisentwicklung als sicher anzunehmen. Dadurch wird sichtbar, wie empfindlich die Wirtschaftlichkeit auf diese Annahme reagiert.

Kann ein Rechner die Planung durch einen Fachbetrieb ersetzen?

Nein. Rechner helfen bei Größenordnungen, Vergleichen und der Vorbereitung von Entscheidungen. Netzanschluss, Statik, elektrische Auslegung, Schutzkonzept und konkrete Produktauswahl benötigen weiterhin eine fachliche Prüfung.

Warum werden mehrere Rechner miteinander verbunden?

Viele Eingaben tauchen in mehreren Fragestellungen wieder auf. Standort, PV-Leistung, Verbrauch oder Speicher beeinflussen Ertrag, Wirtschaftlichkeit und Hausenergie gleichzeitig. Ein Rechnerverbund verhindert widersprüchliche Annahmen und macht Vergleiche nachvollziehbarer.